Dieses zirkuläre Geschehen beschreibt eine Grundbedingung des Menschseins: Die Intersubjektivität. Wir stimmen uns in einem wechselseitigen Miteinander unbewusst und intuitiv auf unser Gegenüber ein, wobei die Körpersprache den ersten Eindruck vermittelt. An sie schließen sich paraverbale, non-verbale und verbale Zyklen an, die letztendlich zum gemeinsamen Handeln, der Interaktion führen.
Zwei Psychen interagieren damit zielgerichtet in ihrem gemeinsamen Rhythmus und einer gemeinsam geschaffenen Gestalt, wobei das Ziel nicht einmal bewusst sein muss.
Dieses Phänomen können wir bewusst in unser Arbeit einsetzen, um gute Voraussetzungen für das gemeinsame Handeln zu schaffen. Dies gilt sowohl in der Erziehung, der Beratung von Klient*innen als auch in der Teamarbeit.
In diesem Kurs untersuchen wir, was Intersubjektivität für unsere Praxis bedeutet und mit welchen kommunikativen Mitteln wir sie vor allem in schwierigen Situationen unterstützen bzw. aufbauen können, wo sie schwerfällt.
Wir arbeiten mit interaktivem Vortrag, Videobeispielen sowie kleinen Übungen und Rollenspielvignetten.